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Konferenzprogramm

Die new energy world bringt die Vertreter der Branche zusammen

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Im Fokus der new energy world steht ein hochkarätiges und strahlkräftiges Konferenzprogramm.

Energiewirtschaft im Wandel: Welche Auswirkungen hat das neue Energiesystem auf Kommunen, Industrie und Gewerbe? Wo liegen die Chancen und Risiken? Wer sind die Akteure von morgen?
Das Konferenzprogramm der new energy world behandelt in impulsgebenden Vorträgen und verschiedenen Themenblöcken die Brennpunktthemen aus der Perspektive der Marktteilnehmer und zeigt Lösungen für alle Beteiligten auf.

Die enge Verzahnung von Kongress, begleitender Fachausstellung und offener Gesprächsatmosphäre sowie die professionelle Vernetzung von Akteuren und Aktivitäten fördern intensive Kontakte zwischen Ausstellern, Programmveranstaltern, Besuchern und Entscheidern aus Wirtschaft und Politik.

Änderungen vorbehalten.

Tagesprogramm:

  • 5. April 2017

  • Begrüßung der Teilnehmer und Eröffnung der new energy world 2017

    05.04.17 | 09:30 – 09:40 Uhr

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  • Zukunft 2050 – die smarten Energiesysteme von morgen

    05.04.17 | 09:40 – 10:20 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 3
    Kategorie:
    Plenarvortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    In den kommenden Jahrzehnten wird die Energieversorgung der Welt auf eine neue Grundlage gestellt – die Ära des Öls weicht dem Stromzeitalter. Bedingt durch den Boom der erneuerbaren Energien entstehen statt Großkraftwerken Millionen kleiner und mittelgroßer, dezentraler Anlagen. Zugleich werden Elektroautos Teil des Stromnetzes und Häuser werden energieautarker und schließen sich zu virtuellen Kraftwerken zusammen. Hinter den Infrastrukturen für Strom, Wärme, Gas und Wasser liegen mächtige Informations- und Kommunikationsnetze mit neuen Geschäftsmodellen. Leistungsstarke Technologien der Künstlichen Intelligenz verändern die Welt stärker als je zuvor: Das Smartphone war nur der Anfang – Smart Grid, Smart Car, Smart Factory, Smart Health und Smart Home prägen alle Lebensbereiche der Zukunft. Es geht um umweltfreundliche Energiesysteme, nachhaltige Mobilität, eine energiesparende Industrie mit flexibler Fertigung und intelligente Hilfen für eine immer älter werdende Bevölkerung.

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  • WindNODE – Das Schaufenster für intelligente Energie aus dem Nordosten Deutschlands

    Zwischenbericht aus den ersten 95 Tagen

    05.04.17 | 10:20 – 10:45 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 3
    Kategorie:
    Plenarvortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    WindNODE steht für die effiziente Systemintegration großer erneuerbarer Erzeugungskapazitäten auf Basis einer digitalen Vernetzung. Innovative, nutzerorientierte Produkte und Dienstleistungen der „Energiewende made in Germany“ werden hier in einem großflächigen Reallabor erprobt und anschaulich präsentiert, um sich für den Massenmarkt zu empfehlen. Die komplette 50Hertz-Regelzone in Nordostdeutschland zeigt alle technischen Facetten und Akteure der Energiewende. WindNODE ist ein Verbund von mehr als 50 Partnern aus Energiewirtschaft, Informations- und Kommunikationstechnik, Industrie, Gewerbe und Wissenschaft. Die Regierungschefs aller sechs beteiligten Bundesländer haben die Schirmherrschaft übernommen. Der Vortrag stellt das Konsortium, seine strategischen Ziele und die ersten Zwischenergebnisse seit dem Projektstart im Januar 2017 vor.

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  • Digitalisierung der Energieversorgung in Unternehmen

    05.04.17 | 11:15 – 11:45 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 4
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Zur Digitalisierung der Energieversorgung von Unternehmen gehören innovative Dienstleistungen wie automatisierte Energiedatenanalysen, lernfähige Lastgangprognosen und die echtzeitoptimierte Steuerung von Energiesystemen zur Optimierung der Energieversorgung.

    Dadurch können Energieversorger Risiken im Lieferportfolio reduzieren sowie die Kosteneffizienz der Erzeugung steigern. Industrieunternehmen bietet sich die Chance, Energie- und Wartungskosten zu senken, die Versorgungssicherheit zu erhöhen sowie durch intelligentes Anlagenmanagement Flexibilität nutzbar zu machen.

    Um derartige relevante Mehrwerte aus Energiedaten zu generieren und für das Unternehmen nutzbar zu machen, werden Methoden des Machine Learnings sowie numerische Optimierungsverfahren angewandt. Dabei lassen sich gleichzeitig Investitionsausgaben für Unternehmen vermeiden, da entsprechende Lösungen Cloud-basiert und als Software-as-a-Service verfügbar sind.

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  • Elektrofahrzeuge als systemdienliche, schwarmintelligente Flotten

    Wie Virtuelle Kraftwerke maßgeblich zum Gelingen von E-Mobility beitragen

    05.04.17 | 11:15 – 11:45 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 2
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Intelligente Stromnetze (Smart Grids) integrieren alle Strommarkt-Akteure durch das Zusammenspiel von Erzeugung, Speicherung, Verbrauch und Netzmanagement in ein flexibles Gesamtsystem. Dabei bilden die physischen Potentiale der deutschen Fahrzeugflotten mit insgesamt fast 4,5 Mio. Fahrzeugen (ca. 1,7 Mio. Flotten) als eigenständige Micro Smart Grids (MSG) ein wirtschaftlich hoch interessantes Anwendungsfeld.
    Doch vor welchen Herausforderungen stehen die Flotten-Betreiber bei der Integration von komplexen Prosumer-Strukturen in den relevanten Handelsmärkten? Der Vortrag fokussiert die technische, wirtschaftliche und regulatorische Integration von Elektrofahrzeugflotten über Micro Smart Grid (MSG) in virtuelle Kraftwerke und zeigt u.a. auf, wie die Netzanbindung von E-Autos neue Chancen in den Regelenergie- und Kurzfristhandelsmärkten eröffnet.

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  • Smart Services - Ermittlung, Bewertung und Vermarktung industrieller Flexibilität

    05.04.17 | 11:15 – 11:45 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 5
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    • Was sind Smart Services?

    • Einbindung smarter industrieller Verbraucher in eine Energieplattform zur Vermarktung von Energieflexibilitäten

    • Neben klassischen Kriterien wie Termin und Kapazität soll auch der flexible Energieeinsatz in der industriellen Planung berücksichtigt werden (Industrie 4.0)

    • Ermittlung, Abbildung und Verarbeitung einer Flexibilität

    • Bewertung und Optimierung der Flexibilität

    • Industrielle Verbraucher (sog. Smart Customer) als Flexibilitätscluster in der Portfoliooptimierung

    • Ausgestaltung eines Flexibilitätsmarktes, Preissignal/Opportunities-Modell

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  • Demand Side Management in Deutschland

    05.04.17 | 11:45 – 12:15 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 2
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Die Verbraucher in Deutschland sind es gewohnt, dass Strom jederzeit verfügbar ist und genutzt werden kann. Mit der Energiewende kommt es jedoch zu einer grundlegenden Umstrukturierung des Erzeugungsportfolios, hin zu einer größtenteils wetterabhängigen Stromerzeugung aus Wind- und PV-Anlagen. Langfristig wird es daher nicht mehr möglich sein, dass sich die Stromerzeugung jederzeit der Nachfrage anpasst. Um dennoch die Versorgungssicherheit aufrechterhalten zu können und gleichzeitig Überkapazitäten, z.B. an Speichern und Back-Up-Kapazitäten, zu vermeiden, sollte sich die Nachfrage stärker an der Stromerzeugung orientieren. Hierfür gibt es die Möglichkeiten der Lastabschaltung, der Lastverschiebung und der Lasterhöhung. Alle drei Kategorien können unter den Begriff Demand Side Management (DSM) zusammengefasst werden.

    Ziel des Beitrages ist es, einen ersten Einblick in das Thema Demand Side Management zu geben. Dabei wird gezeigt, warum eine Flexibilisierung der Nachfrage im (zukünftigen) Energiesystem benötigt wird und welche Potentiale in Deutschland existieren. Hierbei wird auf geeignete Prozesse und Anwendungen in den Sektoren Industrie, Gewerbe/Handel/Dienstleistung (GHD) und Haushalte eingegangen. Ebenso werden wichtige Hemmnisse zur Ausschöpfung des vorhandenen Potentials in Deutschland aufgezeigt und diskutiert.

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  • Energiemanagementsystem ISO 50001 – Aufbau, Nutzen und Rahmenbedingungen

    05.04.17 | 11:45 – 12:15 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 4
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Sowohl für Unternehmen, als auch für den Gesetzgeber sind Energiemanagementsysteme nicht mehr wegzudenken, wenn es um die Erreichung energiepolitischer Ziele, die Realisierung von Kosteneinsparungen oder um steuerliche Fördermöglichkeiten geht. Der Vortrag der DQS GmbH zum Thema Energiemanagementsysteme soll daher eine Einführung ins Thema geben und ein erster Anhaltspunkt für den Aufbau eines Energiemanagementsystems sein. Ein Fokus liegt dabei auf den gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und der EU. 2017 wird es mit der Akkreditierung der Zertifizierungsstellen nach ISO 50003 Änderungen im Normenbereich rund um die ISO 50001 geben. Diese betreffen auch alle Unternehmen, die nach ISO 50001 zertifiziert sind oder sich zertifizieren lassen wollen. Neben dem Überblick über die Bedingungen und Voraussetzungen, die mit der ISO 50001 einhergehen, hebt der Vortrag auch den Nutzen, den die Unternehmen aus der Ein- und Fortführung eines Energiemanagementsystems ziehen können, hervor.

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  • Demand Response - ein zukünftiges Geschäftsmodell der Industrie?

    05.04.17 | 11:45 – 12:15 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 5
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Die Energiewende ist beschlossene Sache, die Meilensteine sind definiert und die energiepolitischen Rahmenbedingungen geschaffen. Es kann also nichts mehr schief gehen – oder gibt es doch noch Stolpersteine auf dem Weg in die CO2-freie Energieerzeugung?

    Zur Sicherung einer stabilen Stromversorgung wird es ganz wesentlich auf die Einhaltung einer technischen Randbedingung ankommen: das stets aufrecht zu erhaltende Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Warum könnte das ein Problem werden?

    Versetzen wir uns ins Jahr 2050: die Energiewende ist geschafft, wir erzeugen 800 TWh Wind- und PV-Strom. Die volatile Erzeugungscharakteristik mit 2.000 Laststunden erfordert eine installierte Kapazität von ca. 400 GW. Der aktuelle Bedarf allerdings schwankt zwischen 40 und 80 GW.

    Bei ‘Dunkelflaute‘ erzeugt dieser Kraftwerkspark nahezu ‘0‘, bei Hellbrise aber ein Vielfaches der aktuell benötigten Leistung. Wir brauchen also jede Menge Möglichkeiten, diese kolossale Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage auszugleichen - durch Speicher und Demand Response.

    Welche Lösungsbeiträge die stromintensive Grundstoffindustrie hierbei liefern kann, unter welchen Voraussetzungen und zu welchen Kosten, wird in diesem Vortrag erläutert.

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  • Flexibilitätsvermarktung am intraday Markt

    05.04.17 | 12:15 – 13:00 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 5
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Schlagworte wie Demand-Side-Management, Lastmanagement, Flexibilität oder Regelenergievermarktung beschäftigen derzeit neben der Energiewirtschaft vor allem auch die Industrie. Im Kern geht es um die kommerziell attraktive Vermarktung von Strom Flexibilität mit dem Ziel, die Stromnetzstabilität zu fördern und die Energiewende in Deutschland zu unterstützen. Bis heute steuern zahlreiche Regelenergievermarkter die von Industriebetrieben zur Vermarktung angebotene Flexibilität. Das Angebot konzentriert sich hauptsächlich auf die Minutenreserve und mit Abstrichen auf die Sekundärregelleistung. Die Attraktivität dieser Vermarktungskanäle lag in der Vergütung zu Leistungspreisen für die reine Vorhaltung der Flexibilität. Jedoch sinken speziell diese Leistungspreiserlöse drastisch. Signifikante Erträge werden nur noch aus tatsächlichen Abrufen erzielt. Die Flexibilitätsvermarktung im kontinuierlichen intra-day Handel ist rein Arbeitspreis- und damit Abruf-basiert. Wir folgen hier dem Gedanken eines funktionierenden Marktes, der in Momenten des Strom Angebotsüberhangs niedrige Preise und im Fall des Nachfrageüberhangs hohe Preise ausweist. Die Flexibilitätsvermarktung bietet die Chance in Zeiten mit viel Strom im Netz kurzfristig zu günstigen Preisen einzukaufen und bei Strommangel im Netz zu hohen Preisen Strom zu verkaufen. Somit nutzen unsere Kunden die Möglichkeit mit System-dienlichem Verhalten Geld zu verdienen - derzeit zwischen 20.000 € und 50.000 €/MW/a - und gleichzeitig das Stromnetz stabil zu halten.

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  • Blockchain in der Energiewirtschaft

    05.04.17 | 12:15 – 13:00 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 2
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    In einem Impulsvortrag (ca. 25 Minuten Vortrag, 10 Minuten Fragen/Diskussion) zum Thema Blockchain in der Energiewirtschaft wird ein erfahrener Referent von Energy Brainpool die Blockchain-Technologie, Ihre Funktionsweise, aktuelle Entwicklungen und die Anwendungsmöglichkeiten in der Energiewirtschaft vorstellen.
    Die Teilnehmer sollen somit über aktuelle Trends zum Thema Blockchain informiert und sensibilisiert werden, wobei folgende Fragen beantwortet werden:
    Blockchain und Bitcoins: Welche Ideen, Akteure und Visionen stecken dahinter?
    Wie verändern sich Geschäftsmodelle und der Energiehandel?
    Welche Zukunftsvisionen sind real und wann werden sie umgesetzt?

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  • Effizient und transparent – Wie Sie mit preiswertem Energiemanagement Einsparpotentiale entdecken und Geld sparen

    05.04.17 | 12:15 – 13:00 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 4
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Der Einsatz von Flächendeckender Messtechnik bedeutet bereits im Vorfeld üblicherweise hohe Investitionskosten.
    Durch eine neu verfügbare Kombination aus Smart Meter und integrierte Gateway Funktionen lassen sich jetzt eine hohe Anzahl von Messstellen dokumentieren. Der eingebaute 2 GByte Speicher realisiert die dezentrale Datenbank.
    Über eine Schnittstelle werden zusätzlich kompakte Messsensoren angeschlossen. Damit kann im Verteilerkasten auch die Nachrüstung für eine hohe Anzahl der Stromkanäle stattfinden.
    Anhand von Beispielen aus der Praxis wird die Verwendung erläutert. Anwender können damit die ISO 50001 Anforderungen der Messtechnik kostengünstig und schnell erfüllen.

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  • KfW-Energieförderung für gewerbliche und kommunale Unternehmen sowie den Wohnungsbausektor

  • AREXU: Arbeitszeitmodelle, Börsenpreise und Prozesssteuerung

    05.04.17 | 14:30 – 15:00 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 2
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Die Energiewende führt durch den Ersatz steuerbarer fossiler Kraftwerke durch nicht oder nur sehr eingeschränkt steuerbare Kraftwerke auf der Basis von Wind und Sonne zu einem schwankenden Stromangebot unabhängig von der Nachfrage. Im Stromnetz müssen zur Erhaltung der Wechselstromfrequenz von 50 Hertz Angebot und Nachfrage ausbalanciert sein.
    Schwanken das Angebot und die Nachfrage in Märkten, so führt dies zu schwankenden Preisen. Dies gilt auch für den Strommarkt und kann an der Strombörse EEX beobachtet werden.

    Hier liegt nun die Chance des Stromnutzers. Verfügt ein Industrieunternehmen über steuerbare Lasten, so können stromintensive Prozesse zu Zeiten niedriger Kosten eingeplant werden und umgekehrt. Selbstverständlich darf der Service für den Kunden nicht verschlechtert werden. Es wird über Kosteneinsparungen von mehreren 10.000 € pro MW Leistung in der einschlägigen Literatur berichtet. Eigene Experimente zeigten, dass der optimierte Produktionsplan nur umsetzbar ist, wenn die wichtigste Komponente, der Mitarbeiter berücksichtigt wird. Es wird gezeigt, wie Tarifverträge, Arbeitszeitmodelle und Betriebsvereinbarungen die Höhe der Einsparung beeinflussen.

    Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

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  • Leitfaden zur systematische Bestimmung von Lastverschiebepotentialen in Kleinen- und mittelständischen Unternehmen des produzierenden Gewerbes

    05.04.17 | 14:30 – 15:00 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 5
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Unternehmen, die eigene fluktuierende EE-Erzeuger zur Deckung ihres Strombedarfs nutzen, können Einspeisung und Entnahme aus dem Netz durch intelligentes Lastmanagement optimieren. Durch den Einsatz von gezielten Lastverschiebungen in der Produktion, können Unternehmen ihren Autarkiegrad steigern, die Strombezugskosten optimieren oder durch netzdienliches Verhalten Erlöse generieren. Wie hoch diese sein können, hängt u.a. von der Höhe der Verschiebepotentiale und den Rahmenbedingungen auf dem Strommarkt ab.

    Es wird eine Methodik vorgestellt, mit der das Potential zur Nutzung gezielter Verschiebungen der elektrischen Last besser abgeschätzt werden kann. Dabei wird auf die technische, organisatorische sowie wirtschaftliche Machbarkeit abgezielt und quantitativen und qualitativen Einflussfaktoren für das vorhandene sowie nutzbare Potential von Lastverschiebungen diskutiert. Mögliche Einsatzszenarien für Lastverschiebungen werden vorgestellt.

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  • Innovative Energiedienstleistungen für die Industrie – Industrie 4.0 trifft Strommarkt 2.0

    05.04.17 | 14:30 – 16:00 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Seminarraum 6/7
    Kategorie:
    Workshop
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Die konkrete Umsetzung der Energiewende wird durch ein flexibles Lastmanagement industrieller Verbraucher einen Schritt weiter gebracht. Die Chancen und Herausforderungen der gleichzeitig stattfindenden Digitalisierung der Wirtschaft bietet Industrieunternehmen Synergieeffekte.
    Die Nutzung von Speichern oder die Tatsache, dass man energieintensive Produktionsanlagen alternierend betreiben kann, sind nicht erst seit gestern bekannt. Es gibt zunehmend Angebote von Dienstleistern durch Anwendung bzw. Kombination der vorhandenen Technologien einen Mehrwert für den industriellen Verbraucher zu generieren. Kompatible Angebote sind elementar für die Umsetzung dieser Lösungen. Deshalb müssen sowohl die elektrischen Schnittstellen, als auch die Schnittstellen zum Datenaustausch standardisiert sein. Nur so kann ein aktiver Markt entstehen, der z.B. Energiedienstleistungen zu einem konkurrenzfähigen Preis zur Verfügung stellt.
    Wo liegen branchenübergreifende Gemeinsamkeiten, z.B. im Hinblick auf Flexibilitätsoptionen für die energieintensive Industrie? Welche branchenspezifischen Anforderungen gibt es?

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  • BHKW-Betrieb: neue Kooperationsformen Betreiber – Direktvermarkter

    05.04.17 | 15:00 – 15:30 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 2
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Die EEG-Vergütung hat in Deutschland eine enorme Entwicklung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien gebracht. Die verbleibende atomare und fossile Energieerzeugung wird nun einerseits reduziert, muss aber andererseits die immer stärker schwankende Residuallast decken.

    Die zunehmende Knappheit an flexibel und kurzfristig regelbaren Erzeugern wird sich systemnotwendig in wachsenden volatilen Preisdifferenzen zwischen Zeiten von Überschuss und Mangel ausdrücken. In einer gut funktionierenden Zusammenarbeit können die Direktvermarkter vorhandene Flexibilität von BHKW im Markt erschließen, vermarkten und so dem Stromnetz zur Verfügung stellen. Auf diesem Weg wird gleichermaßen die Netzstabilität nachhaltig gesichert und die Wirtschaftlichkeit von KWK- und EEG-Anlagen verbessert. Der Vortrag behandelt die besonderen Anforderungen an eine solchen Kooperation, mögliche Geschäftsmodelle und insbesondere die daraus erwachsenden Ertragspotenziale für die zahlreichen Betreiber mittlerer und größerer BHKW-Anlagen nach KWK-G.

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  • Demand Side Management in der Praxis: Erfahrungen aus dem dena-Pilotprojekt DSM Baden-Württemberg

    05.04.17 | 15:00 – 15:30 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 5
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Demand Side Management (DSM), also die flexible Steuerung von stromverbrauchenden Prozessen, ist eine wichtige mögliche Flexibilitätsoption der Energieversorgung, die im Zuge der Energiewende vermehrt genutzt werden könnte. Mithilfe von DSM kann die Systemstabilität gestützt und die Integration fluktuierender erneuerbarer Energien verbessert werden.
    Das dena-Pilotprojekt DSM Baden-Württemberg hat ermittelt, in welchem Umfang die DSM-Potenziale von industriellen und gewerblichen Stromverbrauchern heute schon genutzt werden können und welche Gründe derzeit gegen eine solche Nutzung sprechen. Wo möglich und gewollt wurden Unternehmen bis zur praktischen Umsetzung der DSM-Vermarktung begleitet.
    Die Ergebnisse und Erkenntnisse des Pilotprojektes werden im Rahmen des Vortrags vorgestellt und mit aktuellen politischen und regulatorischen Prozessen und Forschungsvorhaben im Themenfeld DSM verknüpft.

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  • Fördermöglichkeiten zukunftsfähiger Energieversorgung in Sachsen

    05.04.17 | 15:00 – 15:30 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 4
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Der Vortrag informiert über Förderbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) – Förderung nach aktuell geltender Förderrichtlinie -Zukunftsfähige Energieversorgung vom 7. Mai 2015 (kurz: RL Energie/2014)-, die aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert wird.
    Seit Inkrafttreten am 7. Mai 2015 bietet die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – (SAB) in Anwendung der Richtlinie und als Alternative zu üblichen Förderprogrammen des Bundes nicht rückzahlbare Zuschüsse an. Bis zum Jahr 2020 stehen insges. 35 Millionen Euro für Investitionen in die zukunftsfähige Energieversorgung bereit.
    Des Weiteren bestehen Fördermöglichkeiten im Bereich der dezentralen Stromspeicher. Dazu stehen in den Jahren 2017 – 2018 Fördermittel zur Verfügung. Antragsberechtigt sind private Personen, Unternehmen und Kommunen.

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  • Energie 4.0 neu definiert: Mehr Energieeffizienz für Produktionsunternehmen durch Vernetzung

    05.04.17 | 15:30 – 16:00 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 2
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Durch steigende Energiekosten und immer höheren Wettbewerbsdruck sind vor allem Industriebetriebe gezwungen sich intensiver mit dem Thema Energiemanagement zu beschäftigen. Die Daten für eine Energieoptimierung werden aber oft nur mangelhaft erhoben oder können nicht ausreichend ausgewertet werden. In Zeiten von Digitalisierung und Industrie 4.0 reicht eine reine Dokumentation der Energieverbräuche nicht mehr aus. Der Begriff Energie 4.0 sollte daher nicht auf die Energieerzeugung beschränkt werden, sondern vielmehr für eine neue Stufe der Energieeffizienz durch Vernetzung stehen. Eine Energiemanagementsoftware kann dabei als Datenknotenpunkt fungieren, bei dem nicht nur Energie-, sondern auch Produktionsdaten und Daten aus anderen Systemen zusammenfließen. Auf diese Weise werden genauere Analysen und einzigartige Rückschlüsse auf Optimierungspotenziale möglich. Das ist Energiemanagement im Zeitalter von Digitalisierung und Energie 4.0.

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  • Energieaudits als informationelle Basis für das Energiedatenmanagement und zur Flexibilisierung des Energiebedarfs nutzen

    05.04.17 | 15:30 – 16:00 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 5
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Ausgehend von den bundesweit durchgeführten Energieaudits werden im Beitrag die Möglichkeiten zur Beeinflussung des Energiebedarfs hinsichtlich möglicher Einsparungen und möglicher Flexibilisierungen beleuchtet. Die Basis dafür bildet die Bewertung mit den Methoden und Werkzeugen des Energieaudits. Die Verbesserung der Erfassung und Analyse der Energieverbrauchsdaten von Hauptverbrauchern werden eingehend beleuchtet. Die Analyse wird branchenbezogen (u.a. IT/Telekommunikation, verarbeitende Industrie, Handel / Logistik) unter Beachtung der spezifischen Anforderungen vorgenommen.
    Der Einsatz von Mitteln der Informationstechnik auf dem Gebiet der Energiedatenanalyse (Energiedatenmanagement) stellt die Grundvoraussetzung für eine Nutzungsflexibilisierung und das Demand Side Management dar. Der Beitrag benennt praktische Hinweise und umsetzbare Empfehlungen für die erfolgreiche Einführung und Nutzung der Werkzeuge zum Energiedatenmanagement sowie für die flexibilisierte Energieträgernutzung. Im Ausblick werden die zukünftigen, absehbaren Potenziale diskutiert.

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  • Das Pilotprogramm Einsparzähler macht's effizient

    05.04.17 | 15:30 – 16:00 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 4
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Um den Trend zur Digitalisierung auch für Energieeffizienz nutzbar zu machen, werden Unternehmen gefördert, die bei Endkunden innovative Pilotprojekte zur Einsparung von Energie erproben, demonstrieren und in den Markt einführen wollen. Die Förderung unterstützt den Rollout von „smarten“ Messkonzepten, die Energieverbrauchsdaten geräte- oder anlagengruppenscharf erfassen und auf dieser Basis individuelle Energieeinsparpotentiale ermitteln.

    In der Pilotphase bis 2018 liegt der Fokus des Projekts darin, „Energiesparen als Geschäftsmodell“ und IT-basierte Lösungen in ihrer Entwicklung und Anwendung beim Endkunden zu fördern. Auch Mehrwertdienste wie zum Beispiel Lastmanagement zur Sektorkopplung sind von Interesse und förderfähig.

    Der Vortrag beschreibt die Motivation für den Fördermechanismus auch anhand von kurzen Projektbeispielen. Ausgeschüttet werden bis zu 1,2 Millionen Euro pro Antrag, nach dem einfachen Prinzip: Je mehr Strom, Gas oder Wärme beim Kunden eingespart wird, desto mehr Förderung kann man erhalten.

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  • Energiewende mit Gasinfrastruktur: Effizient durch Sektorkopplung, Stromspeicherfunktion und Grüne Gase

    05.04.17 | 16:30 – 17:00 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 3
    Kategorie:
    Plenarvortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Die Energiewende stockt, Deutschland verfehlt seine Klimaziele. Zunehmend werden Wind- und Solaranlagen abgeregelt, Übertragungsnetzbetreiber greifen zur Stabilisierung der Netze jährlich tausendfach in die Steuerung ein. Kohlekraftwerke liefern Strom bei Dunkelflauten. Zugleich werden Gaskraftwerke stillgelegt, weil sie unwirtschaftlich sind. Eine Lösung: Gas in die Energiewende einbeziehen. Mit Sektorkopplung, Power-to-Gas, der Gasinfrastruktur und Gas-Mobilität (CNG und LNG) lassen sich z. B. Überschussstrommengen nutzen und lange speichern. Die Gasnetze können schrittweise auf 100% CO2-neutrale Gase umgestellt werden. ONTRAS engagiert sich für die Sektorkopplung und die Integration Grüner Gase. Das Unternehmen hat u. a. den „Power-to-Gas Potenzialatlas für Deutschland“ der dena mit entwickelt. ONTRAS ist Mitglied der Green Gas Initiative (GGI), einem Zusammenschluss von sieben europäischen Infrastrukturbetreibern mit dem Ziel einer CO2-neutralen Gasversorgung bis 2050.

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  • Sicherheitsaspekte im Zusammenspiel von Energie und Industrie 4.0 - Live-Hacking

    05.04.17 | 17:00 – 18:00 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 3
    Kategorie:
    Plenarvortrag
    Referent:
    Sprachen:
    Deutsch
    Kurzbeschreibung:

    Hackerangriffe auf vernetzte Systeme (SmartGrids, Industrie 4.0) und intelligente Gebäudesteuerungen (z.B. Smart Homes) werden immer mehr zu einer realen Bedrohung, da vernetzte Systeme teils massive Sicherheitslücken haben. Das öffnet Hackern die Tür!
    Welche Methoden verwendet ein Angreifer um vernetzte Systeme zu attakieren?
    Diese und weitere Fragen werden theoretisch erläutert und live demonstriert.

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  • 6. April 2017

  • Speichereinsatz im Unternehmen – Geschäftsmodelle, Rechtsrahmen und Praxisbeispiele

    06.04.17 | 09:15 – 09:45 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 5
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Im Zuge der Energiewende hat das Thema einen deutlichen Schub in der öffentlichen Wahrnehmung erhalten. Viele Unternehmer fragen sich: Welche Speichertechnologien gibt es und sind diese auch für meinen Betrieb geeignet? Wo können Speicher bei mir sinnvoll eingesetzt werden, und ist dies auch wirtschaftlich möglich? Gibt es rechtliche Stolperfallen zu beachten? Auf diese und weitere Fragen gibt es im Rahmen des Vortrages eine Antwort. Insbesondere wird auf die neuen rechtlichen Regelungen durch die jüngste Änderung des EEG eingegangen.

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  • Ganzheitliche Energielösungen für Immobilienquartiere

    06.04.17 | 09:15 – 09:45 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 4
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Smart City – Lösungen für Quartiere, Industrie- und Gewerbeareale - Kommunen bündeln Verbraucher – im neuen Energiesystem aber auch eigenständige Erzeuger aus dem privaten, gewerblich-industriellen
    und öffentlichen Bereich. Städte und Gemeinden oder einzelne Quartiere sind daher wichtige Zentren des neuen Energiesystems. Wie sieht die Stadt von morgen aus und welche Rolle spielen Energieversorger, Gewerbe und Industrie? Was sind Lösungen für Quartiere?

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  • Kooperation Stadtwerke und Wohnungswirtschaft: Verknüpfung von Energieversorgung, Wohnen und Mobilität

    06.04.17 | 09:15 – 09:45 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 2
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Stadtwerke haben die komplexe Aufgabenstellung, Daseinsvorsorgeverpflichtungen und die „Energiewende“ wirtschaftlich und sozialverträglich in Einklang zu bringen.

    Im Beitrag wird als mögliches Geschäftskonzept eine Kooperation zwischen Stadtwerken und Wohnungswirtschaft vorgeschlagen. Es wird beschrieben, wie durch die Nutzung von lokalen Möglichkeiten und Zusammenarbeit signifikante Verbesserungen bei der Einbindung fluktuierender Wind- und PV-Strom-produktion zu erreichen sind.

    Technologische Basis für das vorgeschlagene Geschäftsmodell ist eine upgrade- und updatefähige Elektronik im Drei-Jahres-Rhythmus mit multimedialer Software. Zusätzlich sind kostengünstige, langlebige, robuste und umweltfreundliche Technologien zur Stromspeicherung (z.B. NaNiCl-Batterien) und Elektrofahrzeuge in Kombination mit Dienstleistungen (CarSharing, Ladekonzepte, Instandhaltung/Instandsetzung, Flottenmanagement und Stellplätze) erforderlich.

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  • Geschäftsfeld Mieterstrom

    06.04.17 | 09:15 – 10:45 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Seminarraum 6/7
    Kategorie:
    Workshop
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Zukunftsmodell mit Tücken: Ein Überblick über die aktuelle Gesetzeslage

    Die rechtlichen Rahmenbedingungen für Mieterstrommodelle haben jüngst durch verschiedene Gesetzesänderungen maßgebliche Änderungen erfahren. Andere Novellen stehen noch bevor. Für die beteiligten Kreise ist eine Kenntnis der aktuellen Gesetzeslage daher essentiell. Dies umso mehr, als in der Praxis Modelle kursieren, die auf gefährlichem Halbwissen basieren und deshalb auch die Wirtschaftlichkeit eines Mieterstrommodells in Frage stellen können. Ziel des Vortrages ist es daher, einen Überblick über die aktuelle Gesetzeslage und die wesentlichen Änderungen zu verschaffen, die für Mieterstrommodelle relevant sind.

    Praktische Umsetzung Mieterstrom - Geschäftsmodelle für die Energiewende im urbanen Raum

    Die aktuell niedrige Einspeisevergütung macht Erneuerbare Energie-Projekte schwierig. Andererseits steigt das Interesse an der Produktion und direkten Verbrauch der Energie vor Ort, denn diese ist inzwischen günstiger zu produzieren und zu beziehen als Strom aus dem öffentlichen Netz. Es ist für Energielieferanten, Stadtwerke (EVU’s), Genossenschaften, Gebäudeeigentümer sowie andere Betreiber (Contractoren) hochinteressant, vor Ort erzeugte Energie direkt an die Verbraucher im Gebäude zu liefern, an dem eine Erneuerbare Energie-Anlage installiert wird. Dabei stellen sich viele rechtliche, technische und energiewirtschaftliche Fragen, die im Workshop beantwortet werden.
    Im Workshop lernen Sie die rechtlichen Rahmenbedingungen des Modells kennen. Zudem werden Details der Umsetzung erläutert, zu denen das Lieferkonzept und Stromprodukt, die Pflichten als Energieversorger, das Messkonzept sowie die Administration eines solchen Projekts gehören. Der Workshop vermittelt Ihnen das Handwerkszeug, ähnliche Modelle vor Ort selbst zu realisieren.

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  • VIK-Sprechtag

    Industrielle Energie- und Kraftwirtschaft: Herausforderungen der Energiewende und essentielle Beiträge zu deren Gelingen

    06.04.17 | 09:30 – 15:00 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Vortragsraum 10
    Sprachen:
    Deutsch
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  • Eisspeichertechnologie als Beitrag für die Energiewende

    06.04.17 | 09:45 – 10:15 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 5
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Erneuerbare Energieformen, die keinen CO2-Ausstoß verursachen, sind eines der großen Zukunftsthemen unserer Zeit. Das Eis-Energiespeichersystem vernetzt regenerative Energiequellen, um wirtschaftlich und effizient Gebäude zu beheizen und zu kühlen.

    Vereinfacht gesagt, gleicht ein Eis-Energiespeichersystem saisonal bedingte Unterschiede zwischen Wärme-/Kälteangebot sowie der entsprechenden Nachfrage aus. Die Wärme des Sommers wird in den Winter transportiert – und umgekehrt.

    Ein unterirdischer, mit Wasser gefüllter Betonbehälter speichert Energie, die aus in der Umgebung verfügbaren Energiequellen zusammengetragen wird: Erdreich, Umgebungsluft, solare Einstrahlung. Im Heizbetrieb wird diese Wärme aus dem Eisspeicher in das Gebäude geleitet. Gleichzeitig wird die Kälte aus dem Gebäude in den Speicher rückgeführt. Neigt sich die Heizperiode dem Ende zu, wird die Regeneration des Eisspeichers gestoppt. In der Folge bildet sich Eis, welches dann im Sommer zur kostenlosen und CO2-freien Gebäudekühlung zur Verfügung steht.

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  • Werthaltigkeit energieeffizienter Gebäude in 20-25 Jahren unter Berücksichtigung des aktuellen Status Quo. Analyse derzeitiger Defizite und Lösungsansätze

    06.04.17 | 09:45 – 10:15 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 4
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Die Vorgaben der Bundesregierung zum Klimaschutz sehen vor, im Gebäudebestand der Bunderepublik bis zum Jahr 2050 eine Klimaneutralität zu erreichen. Die SAENA begleitete in den vergangenen Jahren eine Reihe von Vorhaben im Bereich des hocheffizienten Bauens. Daraus ist bekannt, dass zwischen geplantem energetischen Niveaus und den realen energetischen sowie den realen Energieverbräuchen nach Fertigstellung der Gebäude ein erheblicher Unterschied besteht. Wesentliche Gründe hierfür sind, neben einer nicht ausrei-chenden Qualifikation der Beteiligten an diesen Projekten, nicht abgestimmte Prozesse, be-ginnend von der Wettbewerbsphase über alle Phasen der Bauausführung sowie des nachge-lagerten Gebäudebetriebes.

    Zu dieser Thematik wurde im Jahr 2016 an der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden eine Diplomarbeit erstellt, welche durch die sächsische Energieagentur betreut wurde.

    Der Vortrag gibt einen Überblick über die bearbeiteten Inhalte und Lösungsansätze.

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  • Smart Energy: Ideen zum wirtschaftlichen Rollout der Smart Meter Gateway Infrastruktur

    06.04.17 | 09:45 – 10:15 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 2
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    • Einführung zum Thema

    • Mehrwertdienste für Smart Meter Gateways

    • Vorschläge zur Umsetzung im Markt

    • Ausblick und Marktpotentiale

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  • Eine Großelektrolyse und eine Großkaverne für Wasserstoff in der HYPOS- Region

    06.04.17 | 10:15 – 10:45 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 5
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Die technologieorientierte Forschungsförderung der Energiewende hat bereits eine Reihe von Lösungen der strombasierten Wasserstofftechnik entwickelt. Auch das durch die BMBF– Initiative „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ geförderte Projekt „HYPOS - Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany” wird im Zeitraum bis Ende 2022 Lösungen für Ostdeutschland erarbeiten, mit der eine Wirtschaftlichkeit der Nutzung des „grünen“ Wasserstoffs für die Stoffwandlung der chemischen Industrie, für die Mobilität und für die energetische Nutzung erreicht werden soll. Entscheidend für die industrielle Umsetzbarkeit der strombasierten Wasserstofftechnik ist das Erreichen der Wirtschaftlichkeit im Vergleich mit der Wasserstofferzeugung aus fossilen Rohstoffen. Der Weg ist vorgezeichnet mit dem Scale-up der Verfahren und Anlagen. HYPOS sowie die günstige Infrastruktur bieten insgesamt gute Voraussetzungen beim Wettbewerb um die erste Großelektrolyse und Großkaverne im mitteldeutschen Chemiedreieck.

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  • Automatische Integration von Wärme- und Stromerzeugern sowie Verbrauchern in eine Objektversorgung nach dem Plug-and-Run-Prinzip

    06.04.17 | 10:15 – 10:45 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 4
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Neben der Optimierung von Anlagentechnologien und Entwicklung intelligenter Regelungsalgorithmen ist die Vernetzung von Systemkomponenten ein wichtiger Bestandteil moderner Objektversorgungen.
    Insbesondere für Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie kleinere Gewerbeobjekte sind heutige Smart-Home-Lösungen zu kostenintensiv und nicht hinreichend standardisiert bzw. zu komplex.
    Derzeit wird am Deutschen Biomasseforschungszentrum ein Verfahren bzw. eine Technologie entwickelt, welche die automatische Integration von Wärme- und Stromerzeugern sowie Sensoren, Aktoren und Verbrauchern in ein Objektversorgungsnetz nach dem Plug-and-Run-Prinzip ermöglicht. Dabei liegt der Fokus auf biomassebasierten Anlagen. Im Vortrag werden zu einer neuartigen Bewertungsmethodik erste Forschungsergebnisse dargestellt und diskutiert.

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  • Vom Big Business zum Small Business - wie eine IoT-Plattform zur Chance für Geschäftsmodelle für den Energiemarkt der Zukunft wird

    06.04.17 | 10:15 – 10:45 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 2
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Kaum eine Branche hat in den letzten zehn Jahren einen tiefgreifenderen Wandel erfahren als die Energiewirtschaft. Nicht nur das es heute eine Vielzahl von Erzeugern gibt, die zunehmend dezentral aufgestellt sind, auch die klassischen Marktrollen wechseln: Erzeuger werden zu Händlern, Verbraucher werden zu Erzeugern. Darüber hinaus drängen neue, vormals branchenfremde, Teilnehmer auf den Energiemarkt.

    Leicht nachzuvollziehen, dass es dafür eine andere Art der Kommunikation braucht. Ziel ist, alle Akteure zu vernetzen, um so neuartige Geschäftsmodelle zu ermöglichen. Eine offene Ökoplattform überträgt den IoT-Gedanken für die Energiewirtschaft. Alle Marktteilnehmer (Kunden und Serviceanbieter) in einem flexiblen Geschäftsmodell miteinander vernetzt: einfach, unkompliziert und transparent.

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  • Aktuelle rechtliche Rahmenbedingungen für KWK

    06.04.17 | 11:15 – 11:45 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 2
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Die hocheffiziente Technologie Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird ohne Zweifel eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der zukünftigen Energielandschaft spielen. KWK verbindet Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit und ist der ideale Partner der erneuerbaren Energien. Geregelt werden der Einsatz und der Ausbau von KWK durch eine Vielzahl von Gesetzen, Verordnungen und Vorschriften. Im vergangenen Jahr erlebten wir zahlreiche Änderungen in den gesetzlichen Rahmenbedingungen für KWK, u.a. beim Erneuerbare-Energien-Gesetz, dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz und dem Strommarktgesetz. So rücken die Themen wie Ausschreibungen für KWK-Anlagen über 1 MW oder die Pflicht zur Zahlung der EEG-Umlage auf selbsterzeugten KWK-Strom verstärkt in den Vordergrund und werden sicherlich im Jahr 2017 die Branche beschäftigen. Ebenso aktuell sind die Übergangsregelungen für neue KWK-Anlagen. Dieser Vortrag gibt Ihnen einen Überblick über den aktuellen Stand der KWK-relevanten Gesetzgebung und geht auf einzelne Auswirkungen auf KWK-Investitionen in der Praxis ein.

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  • Photovoltaik-Ausschreibungsmodelle 2017

    06.04.17 | 11:15 – 11:45 Uhr

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  • Lösungsansätze für die unternehmerischen Herausforderungen der Energiewende

    06.04.17 | 11:15 – 11:45 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 5
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Mindestens 10 Prozent der Energiekosten werden in Unternehmen verschwendet. Inhaber habe es oftmals schwer, die vorhandenen Einsparpotentiale zu erkennen. Wir als meistro helfen Unternehmern gemeinsam mit Verbänden und Genossenschaften, die Digitalisierung der Energiewende nutzbar zu machen. Das Ziel: Energie einsparen und damit dem eigenen Geldbeutel und der Umwelt auch noch Gutes tun.

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  • Energiedaten-Gold – wie man auf Basis vorliegender Daten neue Geschäftsmodelle startet

    06.04.17 | 11:15 – 13:15 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Seminarraum 6/7
    Kategorie:
    Workshop
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Wenn es um das Sammeln von Daten geht, gehen bei vielen Diskussionsteilnehmern stets die „Alarmglocken“ an. Im Bereich der Gewerbe- und Industrieunternehmen ab 100.000 kWh bei Strom stellt das Sammeln von Verbrauchs- und Leistungsdaten, die so genannte „registrierende Leistungsmessung“ (RLM) eine zwingend erforderliche Aufgabe für den Abrechnungsprozess dar. Doch mehr als Abrechnung und die Verteilung der Daten als „flache Liste“ wird aus den detailliert vorliegenden 15-Minuten-Leistungsmittelwerten oftmals von Seiten der Energieversorger nicht gemacht. Es gilt also die bereits vorliegenden Energiedaten zu wertvollen Aussagen zu überführen und dies in einen regelmäßigen und standardisierten Prozess zu überführen.
    Das Workshop-Format dient dazu, den Wert dieser vorliegenden Daten zu prüfen und für neue Erkenntnisse zu untersuchen. Gleichzeitig wird der Bedarf an Detailmessungen evaluiert, um darauf aufbauend ggf. weitergehende Messkonzepte zu entwickeln. Als weiteres Ergebnis des Workshops erlernen die Teilnehmer die strukturierte Vorgehensweise zur Erstellung von Messkonzepten über alle Energieträger sowie die Integration von energierelevanten Messdaten (z.B. Temperatur-, Produktions- und Prozessdaten).
    Die gemeinsame Analyse von Lastgangdaten zur Ableitung von Effizienz- und Einsparpotentialen wird entwickelt und beispielhaft angewendet. Die technischen Grundlagen werden erklärt und auf den jeweiligen Anwendungsfall übertragen. Abschließend wird allen Teilnehmern ein „Energy Data Health Check“ angeboten, dessen Auswertung nach der Veranstaltung dann individuell bereitgestellt wird.

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  • Erneuerbare Energien – Was passt zu mir?

    06.04.17 | 11:45 – 12:15 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 4
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Strom aus Wind- und Solarenergie ist sehr billig. Er wird deshalb zusammen mit der Wasser- und Atomkraft bis 2030 mehr als 80% der weltweiten Stromproduktion (Energie) stellen. Nun gilt es, die letzten Erzeugungs- bzw. Leistungslücken zu schließen.

    Der derzeitige freie Fall der Akku-Preise, die Flexibilisierung der Biomasse sowie die Verbilligung des Erdgases und das benötigte Fahrprofil für die Anlagen der Leistungssicherung geben den weiteren Weg vor.

    Um die Produktion der Windenergieanlagen im Bestand deutlich zu erhöhen, ist eine technische Optimierung dieser Anlagen möglich. Dabei wird auch der Marktwertfaktor deutlich gesteigert und der Speicherbedarf im Netz verringert.

    Der Vortrag zeigt auf, wo die weltweite Energiewende bereits steht, dass alles viel schneller kommt als gedacht und welche EEG-konformen Maßnahmen zur Produktionssteigerung bei Bestandsanlagen bereits möglich bzw. in Planung sind.

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  • Welche Daten benötigt das Verteilnetz der Zukunft?

    06.04.17 | 11:45 – 12:15 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 5
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Die Zahl dezentraler Erzeuger und Stromspeicher im Verteilnetz steigt, genauso wie die Zahl von Prosumern und Elektroautos. Damit ergeben sich in Hinblick auf Sicherheit und Zuverlässigkeit der Stromversorgung neue Herausforderungen für den Verteilnetzbetreiber. Hierbei stellt sich die Frage, welche Daten in Zukunft benötigt werden, um diese Herausforderungen zu meistern.

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  • Wartung 4.0 – Der Amortisationsbeschleuniger für BHKW-Anlagen

    06.04.17 | 11:45 – 12:15 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 2
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Bisher galt die anforderungskonforme Auslegung von BHKW-Technik als maßgebliche Stellschraube der Amortisation. Durch den Einsatz von Fernüberwachungs- und
    Fernsteuerungstechnik und durch das konsequente Redesign der begleitenden Unterstützungsprozesse im Kontext eines ganzheitlichen Anlagenbetriebs kann die
    Amortisation jedoch deutlich verbessert werden.

    Verschiedene Hersteller, unterschiedliche Datenschnittstellen und mangelndes Verständnis für einen ganzheitlichen Anlagenbetrieb haben bisher vielerorts dazu geführt, dass BHKW-Anlagen zwar laufen, aber immer noch deutlich Ressourcen bei der Wirtschaftlichkeit bergen. Durch die Verknüpfung der Kette von der Auslegung über die Integration und die professionelle Betreibung durch Fachpersonal kann dieses Potenzial nachweislich gehoben werden. Eine anlagenspezifische Kesselverzögerung wie auch die gezielte
    Reduzierung von Servicewartezeiten können bereits mehrere hundert Stunden Laufzeit pro Jahr bedeuten.

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  • Cyber-Risiken und Versicherungen

    06.04.17 | 12:15 – 12:45 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 4
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Cyber-Risiken treten immer mehr ins Bewusstsein. Die Gefahr wird mit Einführung von Smart Grids und der Koordination vieler dezentraler Systeme weiter zunehmen.

    Klassische Versicherungen bieten hier nur unzureichend Versicherungsschutz, oft sind sogar Sachschäden aufgrund von Cyber-Gefahren ausgeschlossen; reine Vermögensschäden sind klassisch kaum versicherbar.

    Der Versicherungsmarkt öffnet sich inzwischen diesem Thema und bietet erste Lösungen an.

    Der Vortrag beschreibt die möglichen Risiken, Lücken der klassischen Versicherungen und die Möglichkeiten, die neue Versicherungen zurzeit bieten.

    Marsh ist ein weltweit führendes Unternehmen im Risiko- und Versicherungsmanagement. Die langjährigen Erfahrungen wurden für die Energiewirtschaft in einem speziellen Branchenteam, bestehend aus Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Versicherungsexperten, gebündelt. Zahlreiche PV-Anlagenbetreiber, Projektierer und Modulhersteller werden von Marsh beraten.

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  • Daten sind das neue Öl: So nutzen Utilities die Datenflut für neues Geschäft

    06.04.17 | 12:15 – 12:45 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 5
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    In seinem Vortrag zeigt Hartmut Entrup, Bereichsleiter Smart-X bei Arvato Systems, wie Utilities die „Datenflut“ der neuen smarten Märkte erfolgreich für sich und die Erschließung neuen Geschäfts nutzen können. Im Fokus steht dabei die Rolle von IoT- und Big Data-Plattformen, auf deren Basis sich digitalisierte, datengetriebene Geschäftsmodelle realisieren lassen. Im Vortrag werden dafür aktuelle Anwendungsszenarien aus der Energiewirtschaft vorgestellt und beispielhaft konkrete Business-Cases für Privat-, Gewerbe- und Industriekunden in der Energiewirtschaft 2.0 diskutiert.

    Darüber hinaus werfen die Teilnehmer gemeinsam mit dem Referenten einen Blick hinter das vieldiskutierte Stichwort „Smart Services“ und erfahren anhand von Praxisbeispielen, wie sie damit ihre Kunden begeistern können.

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  • SmartBiomassHeat - Ökonomische Tragfähigkeit von Mikro-Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen für Winter-Residuallasten

    06.04.17 | 12:15 – 12:45 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 2
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Energie aus Biomasse ist immer noch die mit Abstand wichtigste erneuerbare Energieoption in Deutschland. Aufgrund von Nachhaltigkeitsaspekten und gegebenen Kostenstrukturen wird sich ihr Einsatz in Zukunft maßgeblich verändern.
    Der Vortrag leitet die Notwendigkeit für einen neuen angepassten Einsatz von Wärme und Strom aus fester Biomasse ab. Dabei werden die Effekte eines weitgehenden Umbaus des Energiesystems auf erneuerbare Energien zu Grunde gelegt. Unter Berücksichtigung der wachsenden Bedeutung der Sektorkopplung wird ein neues hochflexibles und bedarfsangepasstes Einsatzmuster für die Bioenergie im Wärme- und Strombereich entwickelt und dessen ökonomische Machbarkeit untersucht.

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  • Kalte, intelligente Wärmenetzte

    06.04.17 | 12:45 – 13:15 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 2
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Die Decarbonisierung der Wirtschaft und im speziellen des urbanen Lebens ist Aufgabe unserer Generation, um die Lebensgrundlage der Menschen zu bewahren. Kalte, intelligente Wärmenetze bilden die Plattform, um städtische Energieversorgung aus 100%  nichtversiegenden Energieträgern und nachwachsenden Rohstoffen verbunden mit höchster Energieeffizienz zu erreichen.
    Typische Fernwärmenetz werden mit 130 °C Vorlauftemperatur im Winter und 90 °C im Sommer betrieben.
    Kalte Wärmenetze sind durch deutlich kältere Systemtemperaturen gekennzeichnet. Im Idealfall wird der Vorlauf mit 30°C und der Rücklauf mit 10°C betrieben. Die am Nutzer nötige Temperatur wird gradgenau durch die Anhebung mit Wärmepumpen erbracht. Die Wärmepumpe benötigt keine klassische Wärmequelle und arbeitet durch die höheren Quelltemperaturen mit deutlich höherer Effizienz. Abhängig von den angeschlossenen Verbrauchern (Denkmalschutz, fehlende Isolation, Heizkörperheizung) wird im Winter eine angepasst höhere Vorlauftemperatur gewählt. Intelligente (smarte) Wärmenetze können die Energieversorgung gradgenau, stundengenau und verbrauchskonkret sicherstellen. Sie können nicht nur Energiebedarfe der angeschlossenen Verbraucher erfassen, sondern auch die Versorgung steuern und regeln, somit bedarfsgenau sicherstellen, was alle unnötigen Verluste vermeidet. Kalte Wärmenetze bieten beste Voraussetzungen für die Einbindung von thermischer Sonnenenergie, Blockheizkraftwerken und diverser Abwärmequellen. Im oberbayerischen Dollnstein stellt ein kaltes, intelligentes Wärmenetz seit zwei Jahren seine Wirtschaftlichkeit unter Beweis.

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  • Elektromobilität: Herausforderungen an Ladeinfrastruktur und Netzstabilität bei Flottenbetrieb

    06.04.17 | 12:45 – 13:15 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 5
    Kategorie:
    Vortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Der Beitrag berichtet über Erfahrungen und Herausforderungen beim Einsatz von Elektrofahrzeugen in betrieblichen Fuhrparkflotten und zeigt Möglichkeiten einer geeigneten Netzintegration auf. Mit über 30 Ladestationen für Elektrofahrzeuge und Europas leistungsstärkster Schnellladestation beherbergt das Fraunhofer Institutszentrum in Stuttgart eine der größten Ladeinfrastrukturinstallationen in einem Parkhaus. Der komplette Fahrstrom der E-Flotte wird dabei lokal von einer Photovoltaikanlage produziert. Mithilfe einer übergeordneten Steuerungseinheit werden Energieerzeugung und -verbrauch optimal aufeinander abgestimmt, indem überschüssige Energie in einem Lithium-Ionen-Speicher bzw. LOHC-Wasserstoffspeicher zwischengespeichert wird. Um Fahrzeugbuchung und Lademanagement optimal zu vereinen, sind die Ladestationen zudem an ein Dispositionsmanagementsystem angebunden, welches die Mitarbeiter über Gamification-Ansätze zur effizienten Flottennutzung motiviert.

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  • Einsatz von Kleinwindkraftanlagen in Industrie und Gewerbe

    06.04.17 | 12:45 – 13:15 Uhr

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  • Industrielle Energie- und Kraftwirtschaft: Herausforderungen der Energiewende und essentielle Beiträge zu deren Gelingen

    06.04.17 | 14:45 – 15:15 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 3
    Kategorie:
    Plenarvortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Die Energiewende ist bisher vor allem eine Stromwende. Die Bundesregierung arbeitet daher – unter dem Stichwort Sektorkopplung – zunehmend an einer umfassenderen Umgestaltung des deutschen Energiesystems. Für die Industrie führen Energiewende und Klimaschutzbemühungen ebenfalls zu einem radikalen Umbruch, der mit einem hohen Finanzierungsbedarf und einem hohen Maß an technologischen Neuerungen verbunden ist. Die Unternehmen arbeiten daher mit Hochdruck an entsprechenden Lösungen. Bei allem Engagement für das Gelingen der Energiewende darf jedoch nicht vergessen werden, dass es für die Unternehmen immer wieder gilt, im internationalen Wettbewerb den Kundenanforderungen zu entsprechen. Je weiter die Energiewende voranschreitet, desto wichtiger wird es daher, allen Beteiligten immer wieder deutlich zu machen, dass der Weg zum Erfolg nur über marktwirtschaftliche Spielregeln, die effizientesten Umsetzungsstrukturen und eine berechenbare Politik führt.

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  • Digitalisierung der Energiewirtschaft durch intelligente Messtechnik

    06.04.17 | 15:15 – 15:45 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 3
    Kategorie:
    Plenarvortrag
    Referent:
    Kurzbeschreibung:

    Grundlage für den derzeit stattfindenden Innovationsimpuls innerhalb der Energiewirtschaft sind neue gesetzliche, ökonomische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen. Insbesondere das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende bringt den Startschuss für den Rollout intelligenter Messsysteme und stößt eine Transformation in Richtung Energiewirtschaft 4.0 an. Die neuen smarten Systeme gelten als wesentlicher Baustein hin zur Entwicklung eines Smart Grids. Diese Änderungen wirken sich massiv auf die Geschäftsmodelle und Prozesse der beteiligten Akteure aus und werden einen deutlichen Innovationsschub bei innovativen digitalen Produkten auslösen. Die Entwicklung sowie Vermarktung zukunftsweisender digitaler Innovationen betrifft insbesondere Themen wie: Energiemanagement durch Portal- und Data Hub Services, Einspeise- und Lastmanagement, Submetering, Pre-Payment, Sicherheitsrelevante Systeme, Disaggregationstools, E-Health-Applikationen

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  • Digitalisierung - Erfahrungen jenseits der Energiewirtschaft

    06.04.17 | 15:45 – 16:15 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Saal 3
    Kategorie:
    Plenarvortrag
    Referent:
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Änderungen vorbehalten.

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Tel.: 0341 678-8293

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